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Freitag, 14. Dezember 2018

Kinder-Reitprojekt unterstützt

Einen Betrag von 1000 Euro spendete jetzt der Rotary Club Erwitte-Hellweg an das Familienzentrum Cyriakus in Erwitte-Horn. Damit wird das Projekt "Kinder mit Pferden stark machen" finanziert. Bis zu 12 Kinder können damit im Laufe eines Jahres unterstützt werden.

 

Einmal wöchentlich werden die Kinder von zwei Heilpädagogen abgeholt, um für ca. 90 Minuten am und auf dem Pferd arbeiten zu können. Das Angebot richtet sich an Kinder mit und ohne Behinderung - in jedem Falle aber mit Förderbedarf. "Wir sehen ja hier bei uns im Laufe der Zeit, wer motorische Unterstützung benötigt und wer sozial- emotional noch nicht gefestigt ist. Für all diese Kinder ist das Pferde-Projekt hervorragend geeignet und bis jetzt haben wir noch in jedem einzelnen Fall deutliche Entwicklungsfortschritte beobachten können", berichtet Claudia Blumenröhr, Leiterin der Einrichtung.

 

Rotary Präsident Ekkehart Schieffer übergab die Spende und betonte: "Das Projekt unterstützen wir sehr gerne. Denn es passt sehr gut zu unserem Förder- Motto 'Kinder auf Kurs' ". Der Rotary-Club Erwitte-Hellweg "erwirtschaftet" das Spendengeld mit seinem jährlich aufgelegten Adventskalender.

 

Der Club generiert mit diesem Projekt jedes Jahr rund 25 000 Euro Reinerlös. Das Geld wird an soziale Projekte und Einrichtungen in der Region ausgekehrt. Der 2018er Kalender ist in diesen Tagen wieder an den üblichen Verkaufsstellen zu haben. Er kostet 5 Euro und bietet hinter jedem der 24 Türchen mehrere attraktive Gewinnchancen.

 

Der Schwerpunkt des Familienzentrums St. Cyriakus liegt in der Bewegungserziehung und in der Unterstützung der Experimentierfreude sowie der Kreativität der Kinder. Diese drei Faktoren der Bildungsarbeit gekoppelt mit dem Wunsch, den Kindern eine familiäre Umgebung zu bieten, sind den Erziehern des Familienzentrums St. Cyriakus besonders wichtig. Auffälligkeiten von Kindern im Vorschulalter nehmen nach Beobachtungen der Erzieher und Erzieherinnen kontinuierlich zu. Mangelnde Konzentrationsfähigkeit, mangelnde Frustrationstoleranz, Störungen im der Fein- und Grobmotorik sowie Wahrnehmungsstörungen und soziale Auffälligkeiten gehören demnach heute schon zum Standardprogramm.

 

Claudia Blumenröhr, Leiterin der Einrichtung: "Ein Grund dafür ist der Bewegungsmangel von Kindern. Gleichzeitig nimmt der Mediengebrauch drastisch zu. Fernsehen, Smartphones und Tablets werden auch schon von den Kleinsten intensiv genutzt." Finanziert wird das Projekt Kinder mit Pferden stark machen" ausschließlich über Spenden. Claudia Blumenröhr: "Pferde sind wunderbar geeignet, weil sie zwar als recht brave Lebewesen erscheinen mögen, aber doch einen eigenen Charakter haben. Andererseits sind die großen Tiere so beeindruckend, dass ein Kind schon innerlich einiges in Gang setzen muss, um aufs Pferd zu teigen. Und ab dem Moment werden auch noch die Körperwahrnehmung und die Motorik gefordert."


 

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