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Mittwoch, 25. März 2020

Jubelfest auf 2021 verschoben

Das Königspaar Udo und Katrin Hüsten und die gesamte Throngesellschaft bleibt ein weiteres Jahr im Amt.

Das für den 10. bis 13. Juli geplante 175-jährige Jubelfest der Schützenbruderschaft „St. Antonius“ Eickelborn wird ins Jahr 2021 verschoben. Das hat der geschäftsführende Vorstand jetzt entschieden.

 

"Wir ziehen lieber rechtzeitig die Reißleine"

„Diese Entscheidung ist uns nicht leichtgefallen“, so Oberst und 1. Vorsitzender Holger Hüsten. „Denn wir arbeiten seit zwei Jahren an dem Projekt. Da jedoch im Moment nicht abzusehen ist, ob im Zeichen der Corona-Krise eine solche Großveranstaltung mit rund 2500 bis 3000 Teilnehmern und Besuchern selbst im Juli überhaupt stattfinden darf, ziehen wir lieber rechtzeitig die Reißleine.“

 

Königspaar Udo und Katrin Hüsten bleibt im Amt

Das amtierende Königspaar Udo und Katrin Hüsten habe sich bereiterklärt, gemeinsam mit dem Hofstaat ein weiteres Jahr an der Spitze der Schützenbruderschaft zu stehen. „Dafür sind wir den Majestäten sehr dankbar“, so Oberst Hüsten. Die frühzeitige Entscheidung sei auch im Hinblick auf die zu leistenden Vorbereitungen sowie für die Planungssicherheit der am Fest beteiligten Partner unabdingbar gewesen. „Außerdem wollen wir die von uns eingeladenen Schützenbruderschaften und -vereine sowie die Musikkapellen nicht in Entscheidungsnot bringen, ob sie eine Teilnahme – so sie denn überhaupt möglich wäre – unter den gegebenen Umständen verantworten können. Die Gesundheit aller Beteiligten geht vor.“

 

Von der Verschiebung ist auch das Fest am 6. Juni betroffen

Mit der Verschiebung des Jubelfests werden auch das für den 6. Juni geplante Fest aller drei Kompanien mit dem Vogelschießen der Königinnen und das Vogelschießen der Jungschützen am 20. Juni ins nächste Jahr verlegt. Das diesjährige Jubelfest ist bereits das dritte Jubiläum in der Geschichte der Schützenbruderschaft, das verschoben werden muss. So fielen die Feiern zum 75-sten (1920) und zum 100-sten Geburtstag (1945) den beiden Weltkriegen und deren Folgen zum Opfer. Sie wurden 1921 bzw. 1949 nachgeholt. Im Jahr 1938 fand das Schützenfest wegen einer damals grassierenden Maul- und Klauenseuche nicht statt.

 

Festschrift beleuchtet Geschichte Eickelborns

Bereits zu erwerben ist die im März erschienene 240-seitige Festschrift. Sie beleuchtet nicht nur die Geschichte der Schützen und der Kinderschützenfeste. Sie bietet auch einen chronologischen Abriss der Dorfgeschichte seit 1250. Darüber hinaus finden sich dort die katholische Kirchengemeinde „St. Antonius“, die Bürgerinitiative „Sicherheit vor Therapie“, der Landschaftsverband Westfalen-Lippe (LWL) sowie der Spielmannszug Eickelborn 2000 e.V. und der Schießclub Eickelborn mit eigenen Beiträgen wieder. Und nicht zuletzt lebt die reicht illustrierte Schrift von vielen Bildergalerien und historischen Aufnahmen, die darin zum Teil erstmals veröffentlicht worden sind. Zu erwerben ist die Festschrift in der Bäckerei Hölkemann (Netto), in der Tankstelle Reilmann, in der Sparkassen-Filiale sowie in Benninghausen in der Volksbank-Filiale. Online-Bestellungen sind über die Eickelborn-App (abrufbar in den Stores) möglich.


 

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