Kunst & Kultur

'Jazz im Herbst'

"Tango Transit" eröffnet den Veranstaltungsreigen 'Jazz im Herbst'. Foto: Alexander-Paul Englert

Das Duo Vincent Peirani und Émile Parisien stellt sich am 25. Oktober im Theater Gütersloh vor. Foto: JP. Retel

Das Duo "Siyou’n’Hell" ist von Gegensätzen geprägt. Foto: Nik Schoelzel

Das "Emil Brandqvist Trio" beschließt die Reihe 'Jazz im Herbst'. Foto: Steven Haberland

Auch im Herbst 2020 kann der städtische Fachbereich Kultur im Rahmen der Reihe 'Jazz im Herbst' wieder vier Konzerte mit hochkarätigen Jazz-Musikern in Gütersloh präsentieren. Der Vorverkauf für Abonnements und Einzelkarten hat im ServiceCenter der Gütersloh Marketing GmbH in der Berliner Straße 63 in Gütersloh begonnen. Die Konzerte beginnen jeweils um 20 Uhr. Corona-bedingt herrscht bei der diesjährigen Ausgabe von 'Jazz im Herbst' freie Platzwahl. 

 

"Tango Transit" eröffnet den Veranstaltungsreigen

Zum Auftakt der Reihe am Freitag, 25. September, gastiert "Tango Transit" im Großen Saal der Stadthalle. Die drei außergewöhnlichen Instrumentalisten lassen Energie und Ausdruckskraft des klassischen Tangos mit modernem Sound verschmelzen: Elemente aus der Cajun-Musik Louisianas mischen sich mit der Rohheit des Balkans, französische Musette trifft auf orientalische Klänge; hinzu kommen bisweilen gar House Bass Drum oder Wah-Wah und Verzerrer beim Akkordeon.

 

Französisches Duo hat Lust an der Improvisation

Ihr neues Album 'Abrazo' stellen das Duo "Vincent Peirani und Émile Parisien" am Sonntag, 25. Oktober, im Theater vor. So wie Peirani am Akkordeon, so wird Parisien beim Sopransaxofon als Erneuerer seines Instruments und als dessen führender französischer Vertreter gesehen. Die Besessenheit für mitreißende Klangkaskaden, ihr offenes Ohr für spannende Motive quer durch alle Stile und ihre Lust am Improvisieren frei von technischen Zwängen eint das französische Duo.  

 

Gospel trifft auf deutsche Jazz- und Rockszene

Schwarz und weiß, Frau und Mann, Stimme und E-Bass – das Duo "Siyou’n’Hell" ist von Gegensätzen geprägt, und diese reichen über Äußerlichkeiten hinaus. Siyous Herz schlägt für den Gospel, die religiöse Liedform der nordamerikanischen Schwarzen. Hellmut Hattler kommt aus der deutschen Jazz- und Rockszene. Die Entstehung ihrer Songs aus der Improvisation heraus beinhaltet ein spirituelles Moment. Am Samstag, 21. November, sind sie live in der Martin-Luther-Kirche zu erleben. 

 

Filigrane Klangmalereien zum Finale 

Am Samstag, 18. Dezember, lässt das "Emil Brandqvist Trio" zum Abschluss der Reihe seinen ganz eigenen Sound im Theatersaal erklingen. Dieser wird geprägt durch die filigranen Klangmalereien von Namensgeber Emil Brandqvist am Schlagzeug und den mal sensibel dahingetupften, mal rasant rollenden Neo-Klassizismen des finnischen Pianisten Tuomas A. Turunen. Die stoisch treibende Kraft im Kontrabass-Spiel von Max Thornberg verleiht dem Trio dabei einen unverwechselbaren Körper.


 

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