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Dies & Das

Ehrenamt als Beruf(ung)

Beate Heck (M.), Diplom-Pädagogin im Betreuungsverein in Lippstadt, bleibt der Diakonie Ruhr-Hellweg auch nach ihrer Verabschiedung in den Ruhestand als ehrenamtliche Mitarbeiterin erhalten; das freut Sarah Vedder, Hecks Nachfolgerin, und Christian Korte, Diakonie-Vorstand. Foto. Diakonie Ruhr-Hellweg

„Es war eine sehr schöne, lebendige Zeit“, sagt Beate Heck über ihre Zeit bei der Diakonie Ruhr-Hellweg. Jetzt wurde die langjährige Mitarbeiterin des Lippstädter Betreuungsvereins der Diakonie Ruhr-Hellweg in den wohlverdienten Ruhestand verabschiedet.

 

Alles begann in der sozialpädagogischen Familienhilfe

Beate Heck begann ihre Tätigkeit bei der Diakonie in der sozialpädagogischen Familienhilfe, die in den 1980er Jahren vom Kreisjugendamt eingeführt und koordiniert wurde. Auch mit der Übernahme durch die Diakonie und der Einrichtung des Jugendamtes in Lippstadt 1996 war die ambulante Familienhilfe Beate Hecks Aufgabe.

 

Der Dreh- und Angelpunkt im Betreuungsverein Lippstadt

Seit 2016 arbeitete die Diplom-Pädagogin im Betreuungsverein in Lippstadt. Dort hielt sie „alles zusammen“, war Ansprechpartnerin für Menschen, die ehrenamtlich rechtliche Betreuungen übernehmen, organisierte Info-Veranstaltungen und Treffen für Ehrenamtliche.

 

Sie koordinierte die Arbeit mit  den Kooperationspartnern der Betreuungsstelle der Stadt Lippstadt und dem SKM (Sozialdienst katholischer Männer), kümmerte sich um die Herausgabe des „Info“-Heftes und war seit 2019 auch zentrale Ansprechpartnerin für das Ehrenamt allen Bereichen der Diakonie.

 

"als verlässliche Ansprechpartnerin erlebt"

Diakonie-Vorstand Christian Korte bedankte sich bei Beate Heck mit den Worten: „Du warst immer verbunden mit sehr vielen Menschen hier in Lippstadt, ich habe Dich als anpackend und unerschrocken erlebt und als verlässliche Ansprechpartnerin.“

 

Als ehrenamtliche Mitarbeiterin mit der Diakonie verbunden

„Am meisten fehlen werden mir die vielen Kontakte“, sagt Beate Heck, der das Netzwerken immer besonders große Freude gemacht hat. Pläne für den Ruhestand hat sie auch bereits geschmiedet: „Ich werde wieder mehr nähen, habe ein Theater-Abo und nehme eine rechtliche Betreuung mit ins Ehrenamt“, verrät Beate Heck. Somit bleibt Beate Heck der Diakonie als ehrenamtliche Mitarbeiterin erhalten.

 

Nachfolgerin Saran Vedder übernimmt den "Querschnitt"

Die Diplompädagogin geht mit einem guten Gefühl, denn ihre Arbeit gibt sie in gute Hände: Sarah Vedder übernimmt den „Querschnitt“ in Lippstadt, also die Koordination der rechtlichen Betreuungen im Ehrenamt für die Diakonie Ruhr-Hellweg. „Frau Vedder ist sehr kommunikativ, geht gern auf Menschen zu – genau so jemanden braucht es in dem Job. Und sie bringt schon ganz viel Expertise in dem Bereich mit“, sagt Beate Heck.

 

Sarah Vedder hat zuvor im Betreuungsverein der Diakonie in Soest gearbeitet, ist außerdem Regionalbeauftragte für den Kirchenkreis Soest-Arnsberg und Ansprechpartnerin der Jugenddiakonie.

 

"Ich konnte schon einiges abschauen und einen Überblick bekommen"

Die Nachfolgerin Beate Hecks wird auch weiterhin einige Betreuungen in Soest behalten, aber nun verstärkt in Lippstadt vor Ort sein: „Die Kolleg*innen in Lippstadt kenne ich ja alle schon länger aus dem Betreuungsverein. Ich freue mich, demnächst mehr Zeit mit ihnen zu verbringen und mit dem Rad ins Büro zu fahren“, so die in Bad Waldliesborn wohnende Sarah Vedder. „Bei den neuen Herausforderungen, die vor mir liegen, habe ich tolle Kolleg*innen, denen ich Fragen stellen kann. Glücklicherweise konnte ich Frau Heck auch schon zu einigen Veranstaltungen begleiten und in Lippstadt arbeiten. So konnte ich schon einiges abschauen und einen Überblick bekommen“, sagt die Sarah Vedder.

 

Wer Interesse an einem Ehrenamt in der Diakonie hat, kann sich bei Sarah Vedder unter der kostenlosen Telefonnummer (08 00) 0 00 55 71 melden.


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