Dies & Das

„Sprache ist essenziell..."

Walter Beisler (li.) und Roland Brehler vom Rotary Club Erwitte Hellweg übergeben die Spende an Karin Köhler von der Kita Maria Frieden. Foto: Prünte & Kollegen

Einen Betrag von 1500 Euro spendete jetzt der Rotary Club Erwitte-Hellweg an den Kita Maria Frieden in Lipperbruch. Karin Köhler bedankte sich im Namen der Kinder und im Namen des Helferteams für die Spende. Club-Präsident Walter Beisler: „Das freut uns als Rotarier, wenn unsere Hilfe direkt an der richtigen Adresse ankommt. Sprache ist essenziell wichtig, um am Leben teilnehmen zu können und um sich entwickeln und integrieren zu können.“

 

Die Sprachkompetenz von Kindern verbessern

Das Geld stammt aus dem alljährlichen Adventskalenderprojekt des Rotary-Clubs Erwitte-Hellweg. Es ist in der Region mit einem jährlichen Reinerlös von rund 25 000 Euro das seit über zehn Jahren erfolgreichste Projekt seiner Art. Das Geld wird an soziale Projekte und Einrichtungen in der Region ausgekehrt.

 

Die soeben gespendete Summe von 1500 Euro soll helfen, die Sprachkompetenz von Kindern zu verbessern. Sie ist gedacht für Kleingruppen von maximal zehn Kindern im Alter von vier bis sechs Jahren. Diese Sprachfördermaßnahme ist für Kinder mit Auffälligkeiten im Bereich der Artikulation eingerichtet worden. Sie wird durchgeführt nach vorheriger Abklärung durch eine Lautanalyse und als Ergänzung zur alltagsintegrierten Sprache.

 

Sprachfachkraft und Heilpädagogin arbeiten zusammen

Die sich anschließende Fördermaßnahme erfolgt einmal wöchentlich in Kleingruppenarbeit. Die Gruppe besteht zurzeit aus Kindern mit Migrationshintergrund sowie aus Kindern, die integrativ betreut werden und Kinder, die in ihrer Sprachentwicklung gestärkt werden müssen, um so sozialen Zugang zur Gesellschaft zu bekommen. Die Sprachfördermaßnahme wird von einer speziell ausgebildeten Sprachfachkraft in Zusammenarbeit mit einer Heilpädagogin durchgeführt.

 

"Die Kinder werden sprachfreudiger und spontaner"

Der Sprachförderkurs findet im Kindertreff der Einrichtung statt. Das Grundmaterial ist aus Eigenmitteln angeschafft worden. Ergänzende Materialien werden aus dem Kindergartenetat finanziert. Die Pädagogen stellen dabei folgendes fest: „Unsere Beobachtungen und positive Rückmeldungen machen die Bedeutung des Angebotes für die Kinder deutlich. Mit Spaß und großem Engagement nehmen sie an dem Kurs teil. Die Kinder werden sprechfreudiger und spontaner.“