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Glückwünsche an die „Teamworkerin“

„Vielen Dank für Dein Tun in der Diakonie Ruhr-Hellweg“ mit diesen Worten gratulierte Vorstand Christian Korte Beate Heck zum 25-jährigen Dienstjubiläum. Foto: drh/Kathrin Risken

Ein Vierteljahrhundert Diakonie: Beate Heck aus dem Betreuungsverein in Lippstadt hat jetzt ihr 25-jähriges Dienstjubiläum gefeiert. Diakonie-Vorstand Christian Korte gratulierte mit Blumen und den Worten: „Wir sind uns über die Jahre schon in vielen Rollen begegnet, Deine Freude, etwas zu bewegen, ist immer ansteckend. Vielen Dank für Dein Tun in der Diakonie Ruhr-Hellweg.“

 

Heck begann in der ambulanten Familienhilfe

Beate Heck begann ihre Tätigkeit in der sozialpädagogischen Familienhilfe, die in den 1980er Jahren vom Kreisjugendamt eingeführt und koordiniert wurde. Auch mit der Übernahme durch die Diakonie war die ambulante Familienhilfe Beate Hecks Aufgabe.

 

Ansprechpartnerin für ehrenamtliche rechtliche Betreuer

Seit 2016 arbeitet die Diplom-Pädagogin nun im Betreuungsverein der Diakonie Ruhr-Hellweg. "Der Wechsel sei genau zum richtigen Zeitpunkt gekommen", resümiert sie. Und fügt lachend hinzu: „Bevor ich als Großmutter noch mit Kindern arbeite…“ Ihre Arbeit im Betreuungsverein, als Ansprechpartnerin für ehrenamtliche rechtliche Betreuerinnen und Betreuer, sei etwas ganz anderes, „aber ich habe damals sofort gedacht: Da muss ich hin".

 

Denn schon zuvor gehörte Beate Heck selbst bereits zu den ehrenamtlichen Betreuerinnen. Heute ist sie Ansprechpartnerin für Menschen, die ehrenamtlich rechtliche Betreuung machen, organisiert Info-Veranstaltungen und Treffen für Ehrenamtliche, koordiniert die Arbeit mit Kooperationspartnern wie Stadt Lippstadt und SKM (Sozialdienst katholischer Männer), kümmert sich um die Herausgabe des „Info“-Heftes und ist seit zwei Jahren zentrale Ansprechpartnerin für das Ehrenamt allen Bereichen der Diakonie.

 

Sechsmaliger Umzug innerhalb des Niemöllerhauses in LIppstadt

Von Anfang an ist ihr berufliches zu Hause zwar das Niemöllerhaus in der Brüderstraße 13 in Lippstadt gewesen, doch umgezogen ist sie zuhauf: immerhin sechsmal innerhalb des Hauses in den verschiedenen Büros. „Ich habe zudem in einer nicht mehr zu recherchierenden Anzahl von Gremien gesessen, unendlich viele Menschen kennengelernt; hatte Funktionen wie die Koordination eines Teams, die Leitung der Stadtranderholung, den Vorsitz einer Mitarbeitervertretung…“, erzählt sie.

 

„Heute bin ich Mitglied des Diakonieausschusses der Evangelischen Kirchengemeinde und gebe Lebensmittelgutscheine aus.“ Die Verbindung zwischen Diakonie und Gemeinde sei ihr immer wichtig gewesen. Acht Jahre lang, von 1997 bis 2005, war Beate Heck beurlaubt und hat sich zu Hause um ihre drei Kinder gekümmert.

 

"Ich schätze den Rückhalt in Krisensituationen"

Zum 25-Jährigen gab es nicht nur Glückwünsche für die Lippstädterin, sondern auch Lob für den Arbeitgeber, denn Beate Heck fühlt sich wohl bei uns: „Ich bin eine Teamworkerin und habe auch hier in der Diakonie in unzähligen Teams gearbeitet. Ich habe immer mitwirken und mitgestalten können, also das einbringen können, was ich bezogen auf meinen jeweiligen Arbeitsbereich für erforderlich halte. Das ist mir sehr wichtig. Auch die Teilnahme an Fortbildungen und Tagungen war und ist immer möglich. Ich schätze den Rückhalt in Krisensituationen und die Möglichkeit, kritisieren zu können.“