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„Eine besondere Herbstwoche“

Auf eine „ganz besondere Herbstwoche“ mit einer „durchweg positiven Stimmung“ blicken die Beteiligten zurück. Zum Abschlussfoto kamen am späten Sonntagnachmittag neben Bürgermeister Arne Moritz (r.) und KWL-Geschäftsführerin Carmen Harms (7.v.r.) Vertreter von Ordnungsamt, Polizei, Feuerwehr, Rettungsdienst, Malteser Hilfsdienst, Sicherheitsdienst und Schaustellern auf dem Rathausplatz zusammen. Foto: Julia Scharte/Stadt Lippstadt

Neun Tage Kirmesrummel sind am Sonntag in Lippstadt zu Ende gegangen. Die Herbstwoche 2021 – sie war die erste große Innenstadtkirmes in NRW nach der coronabedingten Pause – wird Organisatoren, Schaustellern und Besuchern vor allem wegen ihrer durchweg positiven Stimmung im Gedächtnis bleiben.

 

Besucher genossen unbeschwert den Kirmesrummel

„Das war schon eine ganz besondere Herbstwoche. Man hat die Freude der Menschen gesehen und gespürt. Mit einer gewissen Unbeschwertheit endlich wieder einen Kirmesbummel genießen zu können, Freunde zu treffen und sich einfach mal treiben zu lassen, war für viele ein richtiges Highlight“, fasst Carmen Harms das positive Fazit für die Veranstalterseite zusammen. Und auch, dass das Wetter gerade an den beiden Wochenenden mitspielte und die Menschen in die Stadt zog, freut die Geschäftsführerin der Kultur und Werbung Lippstadt GmbH (KWL) für Schausteller und Einzelhändler.

 

Der enge Zeitplan wurde von den Organisatoren gemeistert

Erst sechs Wochen vor Beginn der Herbstwoche hatte festgestanden, dass und vor allem in welcher Form die Herbstwoche durchgeführt werden kann. Ein Kraftakt für die KWL, die Stadt Lippstadt und die Schausteller. Die besonderen Vorzeichen dieser Herbstwoche – von den Planungen für die notwendigen 3G-Kontrollen bis hin zum Umgang mit Veranstaltungen in Gastronomiebetrieben und Kneipen – kamen zu dem engen Zeitplan noch erschwerend hinzu. 

 

Bei mehr als 5400 Kontrollen fehlte 163 mal der geforderte Nachweis

Für die Kontrolle der 3G-Regel hatte die Stadt Lippstadt einen Sicherheitsdienst mit ins Boot geholt. Gut 5.400 Kontrollen waren im Verlaufe der Herbstwoche durchgeführt worden, 163 Mal fehlte ein entsprechender Nachweis. „Die Quote ist erfreulich gering und spricht dafür, dass der Großteil der Kirmesbesucher verantwortungsbewusst unterwegs war“, so Thorsten Schmidt, Fachdienstleiter Sicherheit und Ordnung bei der Stadt Lippstadt. Auch die Rückmeldungen hinsichtlich der Kontrollen seien sowohl von den kontrollierten Personen als auch von den anderen Besuchern überwiegend positiv gewesen.

 

Die Testzentren in der Lippstädter Innenstadt waren gut besucht

Fast 70 Prozent der Besucher ohne 3G-Nachweis waren im Übrigen Kinder und Jugendliche. „Sie gelten im normalen Schulbetrieb automatisch als getestet und es ist davon auszugehen, dass vielen von ihnen gar nicht bewusst war, dass sie während der Ferienzeit einen kostenlosen Test an einer Teststelle machen müssen, wenn sie die Kirmes besuchen wollen.“

 

Insgesamt waren die Teststellen, die in der Innenstadt aufgebaut waren, während der Herbstwoche gut besucht.

 

Polizei, Feuerwehr und Rettungsdienst reümierten ruhige Kirmestage

Eine vergleichsweise ruhige Herbstwoche haben auch Polizei, Feuerwehr und Rettungsdienst sowie der Malteser Hilfsdienst erlebt. „Die Grundstimmung war gut“, so die die allgemeine Wahrnehmung.

 

Bürgermeister Arne Moritz zeigte sich ebenfalls zufrieden mit dem Verlauf der Herbstwoche. „Wir haben neun Tage friedlich und verantwortungsbewusst mit vielen Lippstädtern, aber auch mit zahlreichen auswärtigen Gästen die Herbstwoche gefeiert. Ich freue mich, dass es uns so gelungen ist, den Menschen ein weiteres Stück Normalität zurückzubringen. Mein Dank geht an alle Beteiligten, die das möglich gemacht haben und an alle, die durch ihr individuelles Verhalten dazu beigetragen haben, dass wir auf diese Art und Weise die Herbstwoche 2021 feiern konnten.“