Kunst & Kultur

Mongolische Landschaftsmalerei

Die Arbeiten der Künstlerin Javkhlan Ariunbold werden unter dem Titel "Im schwarzen Tor des Waldes" bis zum 20. Juni beim Kunstverein Lippstadt ausgestellt.

Ein mongolisches Sprichwort besagt, dass weiße Gazellen und Frauen kein eigenes Land besitzen. Beide ziehen durch weite Landschaften: die Gazellen unermüdlich durch die Steppen und die Frauen nach der Heirat in die Ferne zu ihren Männern. Vordergründig verweist Javkhlan Ariunbold mit der Thematik und dem Motiv auf eine Bildtradition ihrer Heimat, der Mongolei. Darüber hinaus wird die Aufmerksamkeit aber auch auf den Aspekt der Darstellung von Landschaften und Räumen gelenkt, der in den Arbeiten von Javkhlan Ariunbold und Jörg Kratz eine zentrale Rolle spielt.

 

Geheimnisvolle Raumfantasien

Unter dem Titel „Im schwarzen Tor des Waldes“ wirft ihre Ausstellung im Kunstverein Lippstadt, Am Bernhardbrunnen, einen aktuellen Blick auf das traditionelle Genre der Landschaftsmalerei und lässt die Betrachter eintauchen in geheimnisvolle Raumfantasien. Damit diese faszinierende Ausstellung noch von möglichst vielen interessierten Besuchern gesehen werden kann, wird sie bis zum 20. Juni 2021 verlängert. Das ursprünglich für April geplante Werkgespräch muss aufgrund der derzeitigen Situation ausfallen. Zu einem späteren Zeitpunkt soll jedoch die Möglichkeit gegeben werden, noch mit den Künstlern ins Gespräch zu kommen, verspricht der Kunstverein Lippstadt.