Wirtschaft & Verbraucher

Zuschuss für die Dachbegrünung

Förderanträge zur Dach- und Fassadenbegrünung können ab sofort gestellt werden. Foto: Bundesverband GebäudeGrün

Ab sofort können sowohl Privatpersonen als auch Gewerbetreibende beim Fachdienst Stadtplanung und Umweltschutz der Stadt Lippstadt für die Begrünung von Dächern und Fassaden an Lippstädter Gebäuden einen Kostenzuschuss in Höhe von 50 Prozent beantragen. Insgesamt stehen bis März nächsten Jahres 150.000 Euro zur Verfügung, die nach der Eingangsreihenfolge der Anträge ausgegeben werden.

 

Sich über die Förderbedingungen informieren 

Förderfähig sind Material- und Arbeitskosten für Dach- und Fassadenbegrünungen, die noch nicht begonnen wurden. Die Förderung von Maßnahmen an Gebäuden, bei denen die Bauabnahme weniger als fünf Jahre zurückliegt, ist allerdings ausgeschlossen. Die Antragsunterlagen sowie weitere Förderbedingungen sind unter http://www.lippstadt.de/dachbegruenung zu finden.

 

Den Stadtraum dem Klimawandel anpassen

Die Förderung wird aus dem Sonderprogramm „Klimaresilienz in Kommunen“ des Landesumweltministeriums finanziert. Ziel ist es, den Stadtraum durch Begrünung an die Auswirkungen des Klimawandels anzupassen. „Der im Zusammenhang mit dem Klimawandel prognostizierte Temperaturanstieg sowie die Zunahme von Extremereignissen wie Hitzewellen und Starkregen werden besonders in versiegelten städtischen Bereichen spürbar sein. Dach- und Fassadenbegrünung helfen, Wasser in der Stadt zu speichern und wirken sich positiv auf die lokale Lufttemperatur aus. So kann ein angenehmes Lokalklima erhalten werden“, erklärt Laura Radtke vom Fachdienst Stadtplanung und Umweltschutz.

 

Dachbegrünung macht auch in Gewerbegebieten Sinn

Neben Begrünungsmaßnahmen an privaten Wohngebäuden tragen auch Maßnahmen in Gewerbegebieten dazu bei, die guten Arbeits- und Lebensbedingungen in Lippstadt unter den Auswirkungen des Klimawandels zu erhalten. „Anträge von Großprojekten auf Gewerbehallen sind daher ebenso gerne gesehen wie Anträge für kleine Projekte auf Carports, Garagen oder Wohngebäuden. Die Förderhöhe für Einzelprojekte ist nicht begrenzt“, so Radtke.

 

Rückfragen können an den Fachdienst Stadtentwicklung und Umweltschutz per E-Mail an laura.radtke@lippstadt.de oder per Telefon (0 29 41) 48 04 15 gerichtet werden.