Wirtschaft & Verbraucher

Faurecia übernimmt Hella-Aktienpaket

Der Licht- und Elektronikspezialist Hella und der französische Automobilzulieferer Faurecia haben heute eine Vereinbarung über den Zusammenschluss beider Unternehmen unterzeichnet.

 

Beide Unternehmen gelten als globale Marktführer

In dem Zuge übernimmt Faurecia das 60 Prozent-Aktienpaket der Hella Poolaktionäre. Hella und Faurecia werden durch Zusammenschluss ihrer Aktivitäten zum siebtgrößten Automobilzulieferer weltweit aufsteigen. Hierdurch eröffnet sich signifikantes Potenzial für weiteres profitables Wachstum. Bereits heute zählen beide Unternehmen zu den globalen Marktführern in ihren jeweiligen Bereichen. Durch Bündelung ihrer spezifischen Stärken wollen Hella und Faurecia ihre Marktposition insbesondere in zentralen Wachstumsfeldern wie Elektromobilität, autonomes Fahren und Fahrzeuginnenraumgestaltung weiter ausbauen und ihre Position gegenüber Kunden sowie in den Regionen zusätzlich stärken, heißt es in der Pressemitteilung des Unternehmens.

 

Familiengesellschafter wahren unternehmerische Verantwortung

„Wir nehmen als Familiengesellschafter unsere unternehmerische Verantwortung für Hella wahr, indem wir frühzeitig vor Auslaufen unseres Familienpoolvertrags das Unternehmen Hella in neue Hände geben und damit seine strategische Positionierung weiter verbessern – zum Wohl von Hella und ihrer 36.000 Mitarbeiter.

 

Die Entwicklung des Unternehmens weiter begleiten

Gleichzeitig wird die Familie als Anteilseigner bei Faurecia die Entwicklung dieses führenden europäischen Unternehmens weiter begleiten“, sagt Dr. Jürgen Behrend, Leiter des Pools der Familiengesellschafter. „Mit Faurecia als neuem Mehrheitseigner wird Hella ihre Stärken noch effektiver ausspielen können. Die Kompetenzen beider Unternehmen ergänzen sich hervorragend. Wir haben langjährige Zusagen für die Standorte und Investitionen in die Zukunftsfelder sichergestellt. Hella hat damit die idealen Voraussetzungen, weiterhin langfristig erfolgreich zu sein.“